© Katrin Esser. oben: Katrin Esser und Sarah Veith, a returning course of movement, 2018. unten: Katrin Esser, Into The Wild, 2016


Katrin Esser studierte Kunstgeschichte und Philosophie an der Ruhruniversität Bochum und der Universität Dortmund. 2019 schloss sie ihr Diplom an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig im Bereich Medienkunst in der Klasse Expanded Cinema von Clemens von Wedemeyer ab. Esser untersucht in ihren experimentellen Kurzfilmen und Videoinstallationen, wie Strategien der Geschichtsschreibung die Wahrnehmung der Gegenwart beeinflussen. Dabei erforscht sie insbesondere die Auswirkungen sozialer, politischer und psychologischer Prozesse der deutschen Vergangenheit auf die Bildung und Vorstellung von Identitäten. Ausgangspunkt ihrer Arbeiten ist meist ein bestehender Ort bzw. eine Institution und dessen inhärente Werte und Absichten, die sich in seiner Geschichte und raumbezogenen Inszenierungen ablesen lassen. Das Medium Film bietet Esser die Möglichkeit diese vorgefunden Narrative innerhalb ihrer eigenen Fiktion zu analysieren, auszuloten oder zu brechen. Ihre Arbeiten wurden auf Festivals und Ausstellungen gezeigt, wie u.a. Taipei ConTemporary Art Center Taipei, (TW), Dortmunder U, ARD Mediathek, Filmfest Dresden, Goethe Institut Peking (CHN), Halle 14 Spinnerei Leipzig, PACT Zollverein Essen, Kasseler Dok Festival oder Kunstquartier Bethanien Berlin.